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Förderkreis Abteigarten Kornelimünster e.V.

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Letzte Aktualisierung: 09.06.2005

Wie könnten die Schätze Kornelimünsters noch besser wirken?

  1. Zugang zur ehemaligen Reichsabtei
  2. Klostergarten wie zu Kaiser Karls Zeiten
  3. Parken nahe dem Ortskern, Entlastung von Korneliusmarkt/Benediktusplatz

  1. Zugang zur ehemaligen Reichsabtei (31.05.2005)
  2. Gestaltungsvorschlag zur Aufwertung des Ortsbildes und der touristischen Attraktivität von Aachen-Kornelimünster, eine Studie des Lehrstuhls für Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung der RWTH Aachen, erarbeitet von Prof. Dr. Christian L. Krause, Sigrid Tillmanns und Dipl - Ing. Katharina Wiethoff
    Blick vom Steinkaulplatz zur Reichsabtei Übersichtsplan über den Entwurf 'Treppe direkt zur Reichsabtei', Vorschlag des RWTH-Lehrstuhls für Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung
    Blick von Napoleonsberg/Steinkaulplatz
    auf die ehemalige Reichsabtei
    Gesamtübersicht Treppenanlage mit ehemaliger Reichsabtei
    Details der Treppenanlage Blick auf die Treppe von der Inde her

    Bereich
    Napoleonsberg/Steinkaulplatz - Ehemalige Reichsabtei

    Ausgangslage:
    Kornelimünster verfügt über ein hohes Maß an architektonischer und kultureller Eigenart. Dennoch leidet die städtische Attraktivität durch eine Reihe von verkehrstechnischen und stadträumlichen Mängeln. Darunter fällt insbesondere die verkehrsfunktionale und optische Trennung der Oberstadt von der historischen Talstadt. Auch wird der Napoleonsberg/Steinkaulplatz von Zureisenden aus Brand (B 258) oder von Schleckheim/Oberforstbach nicht als Eingangstor bzw. Vorraum zur Talstadt empfunden, weil sowohl optische als auch verkehrstechnische Beziehung zum historischen Stadtkern verborgen bleiben bzw. unterentwickelt sind.
    Das touristische Anziehungspotenzial von Kornelimünster wird im Bereich der Indebrücke vom Vorbei- fahrenden nur flüchtig erfasst und verpufft schließlich auf der Weiterfahrt nach Breinig/Vennwegen/ Walheim.

    Verbesserungsvorschlag:
    Vom Napoleonsberg bzw. vom Steinkaulplatz könnte dem Bewohner als auch dem Besucher von Kornelimünster eine atemberaubende Aussicht auf den historischen Stadtkern geboten werden, wenn
    1. zwischen Steinkaulplatz und Abtei eine attraktive Blickverbindung entstünde,
    2. dem Steinkaulplatz die Funktion eines Vorplatzes zum prachtvollen Barockbauwerk der Reichsabtei zugewiesen werden würde,
    3. der oberhalb der Inde liegende Ortsteil über die Sichtachse zur Abtei mit der Talstadt visuell und räumlich verbunden würde und über eine Treppe Unter- und Oberstadt in attraktiver Form zusammenwachsen und als urbare Einheit wahrgenommen und empfunden werden könnten.

    Erlebnisanlage Freitreppe:
    Die Treppenanlage könnte neben städtebaulichen, architektonischen und verkehrstechnischen Funktionen auch in vielerlei Hinsicht zur Steigerung der innerstädtischen Aufenthaltsqualität beitragen:
    als
    - Freiraumanlage über der Inde zum Betrachten, Ausruhen, Kommunizieren u.a.
    - weiterer Zugang zum unteren historischen Ortsteil
    - Veranstaltungsort mit Bühnenteil über der Inde, Treppe als Tribüne, die Alte Abtei als stimmungs-voller Bühnen-Hintergrund

    Erhöhung der Verkehrssicherheit:
    Die Verlagerung der Bus-Haltestelle in den Steinkaulplatz hinein brächte folgende Vorteile:
    1. Durch synchrone Ampelschaltung wäre der Ein-/Ausstieg der Schulbesucher weniger gefährdet und die Grund- und Hauptschüler der talliegenden Schule hätten größere Sicherheit bei Überquerung der B 258.
    2. Die Gymnasiasten müssten nicht mehr die Schleckheimer Straße überqueren.
    3. Den Besuchern/Touristen könnten in der Oberstadt und entlang der B 258 Parkplätze eingerichtet werden, um so den historischen Stadtkern über die Freitreppe direkt zu erreichen.

    Aachen, im Mai 2005
    Prof. Dr. C.L. Krause
    Pläne und Zeichnungen von Prof. Dr. Christian L. Krause, Sigrid Tillmanns und Dipl - Ing. Katharina Wiethoff

    Wir sind sehr interessiert, was unsere Leser zu einem derartigen Ausbau meinen. Der Vorschlag ist eine Diskussionsgrundlage für die Zukunft! Schreiben Sie uns.


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  3. Klostergarten wie zu Kaiser Karls Zeiten (31.05.2005)
  4. Studie des Lehrstuhls für Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung der RWTH Aachen, erarbeitet von Barbara Mure
    Klostergarten an der ehemaligen Reichsabtei, Vorschlag des RWTH-Lehrstuhls für Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung

    Kloster- und Meditationsgarten Kornelimünster

    Die ehemalige Benediktinerabtei Kornelimünster gehört zu den bedeutendsten Werken rheinischer Baukunst. Ihre gewaltige Ausdehnung und ihre reiche Ausstattung ermöglichen uns eine Vorstellung von der großen Bedeutung der einst machtvollen Abtei. Vom 9. bis 18. Jahrhundert wurde fast ununterbrochen gebaut, was die architektonische Mannigfaltigkeit erklärt. Neben Obstgärten begleiteten blütenreiche und aromatische Küchen- und Apothekergärten das Leben an diesem außergewöhnlichen Ort ebenfalls über Jahrhunderte. Die geschützte, sonnige Lage und Schönheit des Plangebietes lädt förmlich dazu ein, diese Duftspur und die alten Erfahrungen des Kräuteranbaus und ihrer Verwendung fortzuführen. Eingebettet in einen ruhigen, auf Besinnung ausgerichteten Rahmen könnte ein besonderer Garten für den modernen Menschen in einer schnelllebigen Zeit eine kulturelle Bereicherung darstellen.

    Für die Anlage eines solchen Meditionsgartens bietet sich das derzeitige Rasengelände südlich der Abtei zwischen dieser und dem Café und Friseursalon an. Die vorhandene Toröffnung in der Begrenzungsmauer zur Abteistraße markiert den westlichen Zugangsbereich. Die hier aufzustellende Statue des Klostergründers Benedikt von Aniane würde an die 1200jährige Geschichte des Ortes erinnern.

    Die am Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung der RWTH Aachen von Barbara Mure erarbeitete Studie vermerkt: In erster Linie lebt ein Garten von seiner Bepflanzung. Jede einzelne Pflanze hat eine Jahrhunderte alte und oft sehr spannende Geschichte und Tradition. Einheimische und Gäste von Kornelimünster sollen eingeladen werden, das poetische Miteinander der ausgewählten Pflanzen zu genießen, Fantasie und Kreativität zu entwickeln, sich von Düften umschmeicheln zu lassen, alle fünf Sinnesorgane zu erfahren, Beobachtungsgabe und Konzentration zu üben, um über den Weg der Meditation nicht nur zu den Anfängen dieses Klosters zu finden, sondern auch zu sich selbst.

    Diese vorgenannten vier Dimensionen (Kulturgeschichte, Architektur, Botanik, Geist/Meditation) sollen den künftigen Garten durchdringen und sich in den Gestaltungselementen wieder finden.

    Aachen, im Mai 2005
    Prof. Dr. C.L. Krause
    Plan und Zeichnung von Barbara Mure

    Wir sind sehr interessiert, was unsere Leser zu einem derartigen Ausbau meinen. Der Vorschlag ist eine Diskussionsgrundlage für die Zukunft! Schreiben Sie uns.

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  5. Parken nahe dem Ortskern, Entlastung von Korneliusmarkt/Benediktusplatz (05.06.2005)
  6. Plan von vorgeschlagenem Parkplatz mit Anbindung an das Ortszentrum Die Parksituation auf Korneliusmarkt/Benediktusplatz kann keinen Einwohner Kornelimünsters befriedigen. Hier sollten seitens der Verwaltung und der politischen Kräfte endlich ausführbare Pläne entstehen. Die Argumente der Wasserbehörden zu einem Parkplatz auf dem Panacker scheinen nicht mehr stichhaltig zu sein, wenn man die gewerbliche Bebauung im Bereich des oberen Panackers/des früheren Gaswerks berücksichtigt. Von diesem anzulegenden Parkplatz wäre ein guter Zugang über einen Fussweg (gepunkte Markierung) unter der Strassenbrücke hindurch zum Ortszentrum möglich und das Ortsinnere wäre deutlich entlastet.
    Das Hauptargument der Behörde war, dass der Panacker als Überflutungsfläche erhalten bleiben müsse. Was spricht gegen einen Parkplatz mit Rasengittersteinen, der in Hochwasserzeiten nicht benutzbar ist? In vielen Orten mit gelegentlicher Hochwassergefahr (z.B. Flussufer) wird diese eingeschränkte Nutzung seit langem praktiziert. Es müsste also auch in Kornelimünster eine ähnliche Lösung zu erreichen sein.

    Wir sind sehr interessiert, was unsere Leser zu einem derartigen Ausbau meinen. Der Vorschlag ist eine Diskussionsgrundlage für die Zukunft! Schreiben Sie uns.

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