Wappen von Kornelimünster

Förderkreis Abteigarten Kornelimünster e.V.

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Letzte Aktualisierung: 10.02.2020

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  1. Steinkaulplatz
  2. Schraungracht
  3. Am Berg
  4. ehemalige Steinstrasse
  5. Korneliusstrasse
  6. Ehemalige Kapelle St.Gangolf, Schulberg 18
  7. Bezirksverwaltung, ehemalige Schule, Schulberg 20
  8. Schleckheimer Str.
  9. Evangelisches Gemeindezentrum
  1. Steinkaulplatz
    Steinkaulplatz Der Name Steinkaulplatz weist auf einen Steinbruch (Steinkuhle) hin, die sich in nächster Nähe dieses Platzes befunden hat. Heute ist sie weitgehend verfüllt.
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  2. Schraungracht
    Der obere Teil der Schraungracht (d.h. der Weg oberhalb der Vennbahnbrücke) verläuft auf der Trasse der ehemaligen Römerstrasse Ost-West (Köln - Jülich - Eschweiler - Breinig - Eupen - Bavai/Nordfrankreich). Der untere Strassenbereich musste wegen des Bahndamms dem ursprünglichen Verlauf weichen.
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    Schraungracht (Ehemalige Strassenführung einer Römerstrasse)
  3. Am Berg
    Die Strasse Am Berg verläuft neben der Hauptstrasse (B 258). Die alten Bürgerhäuser haben zum Teil burgähnlichen Charakter. Am Berg 28 besitzt den Hausnamen "Trutzburg". Erbauer war der spätere Abt Herrmann von Eynatten (um 1600). Die Bruchsteingebäude waren auch offensichtlich als eine Art vorgezogener Schutzwall für den Ort geplant (Am Berg 28/26 und 24, Bild unten). Die Häuser Am Berg 16 und 14 (Bild rechts) sind Fassaden des 18. Jahrhunderts.
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    Am Berg 24 und 26
    Am Berg 28, 26 und 24 (von links nach rechts)
    Am Berg 14 und 16
    Am Berg 16 und 14 (von links nach rechts)
  4. Ehemalige Steinstrasse, jetzt Teil des Korneliusmarktes
    Die Steinstrasse verlief vom Korneliusmarkt zur Fussgängerbrücke über die Inde. Nach der Gebietsreform wurde sie in Korneliusmarkt umbenannt.
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    Bild der ehemaligen Steinstrasse, Blick in Richtung Korneliusmarkt Türbogensteine Türbogensteine
  5. Korneliusstr.
    Der Beginn der Korneliusstr. gehört zum historischen Ortskern (zu erkennen an der Enge der Strasse). Wo sich die Strasse erweitert, soll ein Stadttor gestanden haben.
    Türbogenstein Türbogenstein

    Beispiele von
    Türbogensteinen

    Türbogenstein
    Korneliusstr. Korneliusstr., Strassenfront alter Abschnitt, ungerade Hausnummern Korneliusstr,
    Korneliusstr. Korneliusstr., Strassenfront alter Abschnitt, gerade Hausnummern Korneliusstr.
    Tür zum Fusspfad zur Bergkirche Durch dieses kleine Türchen des Hauses Korneliusstr. 21 (Bild links) gelangt man auf einen alten öffentlichen Fusspfad zum jüdischen Friedhof. Die anliegenden Häuser gehörten Mitgliedern der kleinen jüdischen Gemeinde. (Bild rechts) Fusspfad zum jüdischen Friedhof

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  6. Ehemalige Kapelle St.Gangolf, Schulberg 18
    • Gangolf war Ratgeber und Offizier am Hofe Pipins, Ermordung um 760 in Varennes/Burgund. Enge Verbindung zu Benedikt von Aniane, deshalb Verehrung als Heiliger.
    • 11. Jahrhundert: Bei Grabungen wurden Fundamente gefunden, die auf eine romanische Kirche hinwiesen.
    • Um 1410: Kapelle St. Nikolaus mit angeschlossenem Hospiz für seuchenkranke Pilger (Lepra, Pest, Cholera). Die Toten wurden auf dem davor liegenden Sonderfriedhof (heute Garten) bestattet.
    • 16. Jahrhundert: Eremitage, gotischer Bruchsteinbau , dreiseitiger Chor mit Ausrichtung nach Norden.
    • zeitweise Verwendung als Kindergarten unter Aufsicht von den Cellistinnen
    • Heute Verwendung als Jugendheim
    Ehemalge Gangolfkapelle
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  8. Verwaltung des Stadtbezirks Kornelimünster-Walheim, Schulberg 20
    Die ehemalige Gemeindeverwaltung mit Bahnübergang

    Die ehemalige Gemeindeverwaltung mit Bahnübergang
    Heutiges Verwaltungsgebäude

    Heutiges Verwaltungsgebäude Schulberg 20 (St. Gangolfsberg)
    Bis zur Stilllegung der Bahnstrecke lag die Gemeindverwaltung direkt neben der Bahnstrecke (Bild links).
    Bevor das Gebäude Bürgermeisteramt wurde, diente es als Schule für Knaben. Das heutige Gebäude besteht aus einem Teil des Altbaus (Erkerseite) und einem längeren Anbau (u.a. Sitzungssaal). Es beherbergt die Bezirksverwaltung Kornelimünster-Walheim. Hier sind Prospekte (so genannte Flyer) über den Ortsteil Kornelimünster erhältlich.

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  9. Schleckheimer Str.

    Evangelische Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall Schleckheimer Str. 12-16

    Geschichte der Evangelischen Gemeinde
    1548 gab es einen ersten lutherischen Gottesdienst in (Stolberg-)Zweifall, 1675 wurde die evangelische lutherische Gemeinde "Zweifall" gegründet. Sie bestand jetzt eigenständig neben der evangelischen Gemeinde in Stolberg.. Deren nach dem Westfälischen Frieden errichtete 1683/84 Kirche ist eine der ältesten originär evangelischen Kirchen der Region.
    Bis in die neunziger Jahre hiess die hiesige Evangelische Gemeinde "Kirchengemeinde Zweifall ". Ihr Einzugsgebiet umfasst die Aachener Stadtteile Kornelimünster, Lichtenbusch, Oberforstbach, Schleckheim, Schmidthof, Sief und Walheim sowie die Stolberger Stadtteile Zweifall, Vicht, Breinig und Venwegen.
    Die Kirche an der Schleckheimer Str. wurde 1965 errichtet. 1997 wurde sie zu einem Gemeindezentrum umgebaut. Nach dem Bau dieses Gemeindezentrums in Kornelimünster wurde die Gemeinde in Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall umbenannt.

    Quellenangabe für Text und Bilder: Wikipedia und ausführliche Chronik der Gemeinde
    Seitenansicht 1

    Zweifaller Kirche, Seitenansicht 1

    Zweifaller Kirche, Seitenansicht 2
    Turmschmuck der Zweifaller Kirche, Wetterfahne

    Turmschmuck der Zweifaller Kirche, Wetterfahne
    Kanzel der Zweifaller Kirche

    Kanzel der Zweifaller Kirche
    Evangelisches Gemeindezentrum, Schleckheimer Str. 12-16, von der Strassenseite gesehen

    Evangelisches Gemeindezentrum, Schleckheimer Str. 12-16
    Haupteingang

    Haupteingang
    Seiteneingang zu Gruppenräumen

    Seiteneingang zu Gruppenräumen
    Kirchenfenster, gestaltet von Janet Brooks Gerloff

    Kirchenfenster, gestaltet von Janet Brooks Gerloff
    hierzu die Beschreibung in der internetseite der Evangelischen Gemeinde sowie ein kommentierender Vergleich des Altabts Pater Albert Altenähr
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    Bauernhof im Eifeler Stil

    Im weiteren Verlauf der Schleckheimer Str. befindet sich ein typischer Münsterländer Bauernhof mit Bruchstein-Mauerwerk, der ursprünglich der Familie Siemons-Poozer gehörte. Am Mauerwerk ist das abgebildete Familienwappen zu sehen.

    Münsterländer Bauernhof mit Bruchstein-Mauerwerk

    Wappen der Familie Siemons-Poozer
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